Wissenswertes über Trennung

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Bundesweite Rufnummer: 0700/Trennung = 0700/87366864

Jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet der Trennung, deren Symptome, Auswirkungen und Zusammenhänge. Jahrelange Erfahrungen in diesem emotionalen, verletzbaren aber auch Konfliktpotential bietenden Bereich ließen mich das Konzept für das "Gestaltungszentrum für Trennungsbetroffene" in Leben rufen. Bundesweite Rufnummer: 0700/Trennung = 0700/87366864. Diaz Michael

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Phasen der Trennung - Liebeskummer

Aus der Traum.

Für ein ganzes Leben, hatten Sie gedacht und jetzt haben Sie sich getrennt oder sind schon  geschieden.

Gefühle wie zerknäultes Papier.

Nichts, was man jetzt noch ins Reine schreiben könnte. Es bleibt das bittere Gefühl, dass ein Teil der Lebensentwürfe unbrauchbar geworden ist.

Die Spuren sind deutlich wahrnehmbar.

Verletzung, Wut, Trauer, Enttäuschung, Einsamkeit, vielleicht aber auch Erleichterung, Freiheit, Aufbruch.

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Scheidungszahlen, die sich in großen Städten auf 50% zubewegen. Trennungszahlen nichtehelicher Lebensgemeinschaften, welche statistisch unerfasst bleiben, aber wohl mindestens in gleicher Höhe der Scheidungszahlen ehelicher Lebensgemeinschaften angesiedelt sein werden.

Eine von Jahr zu Jahr steigende Anzahl von Single-Haushalten. Eine von Jahr zu Jahr steigende Anzahl allein erziehender Elternteile. Fakten der statistischen Bundes-und Landesämter die uns immer wieder auf ein Neues aufzeigen, dass die eheliche, nichtehelichte und gleichgeschlechtliche Partnerschaft das Gründen einer Familie, oder allein auch der Wunsch danach, zu einem scheinbar immer größer werdenden Wagnis werden lässt.

Entgegen all dieser für sich sprechender Zahlen und Fakten, aber auch als Fazit aus jedem geführtem Gespräch, bleibt wohl doch in jedem der tief und fest verankerte Wunsch nach einer Paarbeziehung und dem Wunsch nach

Anerkennung, Ehrlichkeit, Familie, Liebe, Offenheit, Toleranz, Treue, Vertrauen, Zuneigung, Zusammengehörigkeit und Akzeptanz, so bleiben zu dürfen, wie man ist.

Trennung, Trennungsschmerz, Liebeskummer, Unverständnisse und die Frage nach dem "Warum" ?

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Unumgängliche normale Emotionen

In einer Trennung durchlaufen Sie unterschiedlichste Phasen. Emotionen von Trauer, Wut, Aggression und Liebe werden in der ersten Zeit der Trennung ein beständiger Wegbegleiter werden oder bereits schon sein.

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Phase 1 - Ungewissheit

"Was ist eigentlich los ...?" "Was hat das schon zu bedeuten...?" "Hat das doch etwas zu bedeuten...?" "Das muss doch ein Irrtum sein...?"

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Phase 2 - Gewissheit

"Ja, aber - das kann ja gar nicht ...?"

In dieser Phase herrschen vor: Verstand sagt "JA", Gefühl sagt "NEIN"!

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Phase 3 - Aggression

"Warum gerade ich?"

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Phase 4 - Verhandlung

"Wenn..., dann muss aber...!"

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Phase 5 - Depression

"Warum gerade ich?" "Alles ist sinnlos!"

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Phase 6 - Annahme

"Ich bin...Ich kann...Ich will" Ich nehme es an, dass mein Partner von mir gegangen ist.

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Phase 7 - Aktivität

"Ich tue das...!" Es ist nicht entscheiden was Sie tun - sondern, was Sie aus dem, was sie haben, machen! Hier werden Ihre Kräfte freigesetzt, welche Sie bisher im Kampf gegen sich und der Leugnung, Aggression, Verhandlung und Depression eingesetzt haben!

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Phase 8 - Solidarität

"Ich handle!" in einem neuen, freien Leben!

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INFORMATIONEN FÜR SIE

INFORMATIONEN FÜR SIE

Außergewöhnlich belastende Ereignisse zeigen eine Vielzahl von auftretenden Symptomen und Reaktionen. Es ist wichtig zu wissen, dass dies vollkommen normal ist. Diese Symptome, können mehrmals pro Stunde, Tag oder Woche, im Wechsel auftreten. In der Summe werden diese Symptome immer weiter abnehmen und als Ergebnis sich in der Regel komplett auflösen.

Lassen Sie die Symptome soweit es geht zu. Ein Verdrängen führt erfahrungsgemäß zu einer Verschlimmerung!

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Außerordentlich günstig ist, sich durch folgende Maßnahmen zu entlasten:

• Reden Sie über das Erlebte

• Gestehen Sie sich Zeit der Ruhe zu

• Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Bedürfnisse

• Nehmen Sie Unterstützung von außen an

   (Familie, Freunde, professionelle Hilfe)

• Evtl. Ablenkung durch Aktivitäten

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Möglich auftretende Symptome/Reaktionen

[  ] Aggresives Verhalten

[  ] Angstzustände

[  ] Appetitverlust

[  ] Aufmerksamkeitsdefizite

[  ] Betäubendes Gefühl

[  ] Bluthochdruck

[  ] Desorientiertheit

[  ] Einschränkung bei der Bewältigung alltäglicher Routine

[  ] Emotionale Stumpfheit

[  ] Erinnerungslücken, örtlich

[  ] Erinnerungslücken, zeitlich

[  ] Erinnerungslücken, personenbezogen

[  ] Flucht aus der Wirklichkeit

[  ] Fokussierung der Gedanken, Gefühle und/oder des Willens auf wenige Themen

[  ] Freudlosigkeit

[  ] Frühmorgendliches Erwachen; zwei oder mehr Stunden vor der gewohnten Zeit

[  ] Gedrückte Stimmung

[  ] Gefühl als wenn man kurz vor Gewaltausbrüchen steht

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[  ] Gefühl von Ärgern

[  ] Gefühl von unmöglich mit der gegenwärtigen Situation fortfahren zu können

[  ] Gefühl von unmöglich vorauszuplanen

[  ] Gefühl von unmöglich zurechtzukommen

[  ] Gefühl von Wertlosigkeit

[  ] Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen

[  ] Innere Unruhe

[  ] Interessenverlust oder Verlust an normalerweise angenehmen Aktivitäten

[  ] Körperliche Erschöpfung

[  ] Körperliche und geistige Starrheit bei jedoch wachem Bewusstsein

[  ] Libidoverlust

[  ] Mangelnde Fähigkeit, auf eine freundliche Umgebung emotional zu reagieren

[  ] Mangelnde Fähigkeit, auf ein freudiges Ereignis emotional zu reagieren

[  ] Morgentief

[  ] Negative Zukunftsperspektiven

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[  ] Reizbarkeit

[  ] Reize sind sehr schwer zu verarbeiten

[  ] Schlafstörungen

[  ] Schuldgefühle

[  ] Schwitzen

[  ] Sich zurückziehendes Verhalten

[  ] Suizidgedanken

[  ] Teilnahmelosigkeit der Umgebung gegenüber

[  ] Überaktivität

[  ] Verlust der Lebensfreude

[  ] Verminderte Aufmerksamkeit

[  ] Verminderter Appetit

[  ] Verminderte Konzentration

[  ] Vermindertes Selbstvertrauen

[  ] Vermindertes Selbstwertgefühl

[  ] Verminderung des Antriebs

[  ] Verminderung von Energie

[  ] Verstärkung eventl. vorhandener phobischer oder zwanghafter Symptome

[  ] Wiederholtes Erleben der auslösenden Situation

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Manchmal belasten Ereignisse jedoch so stark, dass es ratsam ist, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Dies gilt sowohl, wenn oben genannte Symptome bei Ihnen länger als 4-6 Wochen intensiv anhalten. (ein derartiger Zustand kann zur Erkrankung führen!), als auch wenn Sie das Gefühl haben, die belastende Erfahrung nicht alleine bewältigen zu können, ist es wichtig und richtig, sich Hilfe von außen zu suchen!

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Ihr Michael Diaz